Daguerréotype Giroux die erste kommerziell hergestellte Kamera wird in Wien versteigert. Sie wurde 1839 nach den Originalplänen des Fotografie-Erfinders Louis-Jacques-Mandé Daguerre gebaut.
30 January 2010
Daguerréotype Giroux
5 October 2009
Life Magazin komplett online
Viele große Namen des Fotojournalismus im 20. Jahrhunder – Henri Cartier-Bresson, Robert Capa – haben für das Life Magazin gearbeitet.
Bei Google Books sind nun alle Ausgaben digital verfügbar.
12 July 2009
Museum als Inspiration für konzeptionelle Fotografie
In Patricia Thompson Arbeit Museum hat das Sujet der Gemälde diese verlassen. Die Serie ist ein Gemeinschaftswerk mit Gabriel Mendes. Scheinbar unbeteiligt steht es im Ausstellungsraum. Dabei kopiert sie nicht einfach Portraits und Gemälde, sondern der Inkarnation des Gemäldes in Form einer jungen Frau scheint das Gemälde selbst zu sein – auch abstrakte Formen moderner Kunst.
Andy Freebergs Serie Gardians of Russian Art Museum hat im Grunde eine dokumentarischen Ansatz. Die Gemälde in des Museum werden von älteren Damen bewacht. Dabei tragen sei keine Uniform, die sie als Wächter kennzeichnet. Vielmehr sehen sie aus wie normale Besucher. Gleichzeitig scheinen sie so unbeteiligt und unbewegt, dass sie für Andy Freeberg ein Teil der Ausstellung werden.
8 July 2009
Reverse Art
Scott Wade malt mit Dreck oder besser, indem er den Dreck verschwinden läßt
Der Reverse Graffiti Künstler Paul “Moose” Curtis arbeitet 2008 im Broadway in San Francisco. Zusammen mit Doug Pray entstand ein Film über das Projekt:
garbagescape – Sam Javanrough
In einer kleinen Serie zeigt Sam Javanrouh wie erschreckend graphisch kühl sich der Streik in Torronto präsentiert. Mit [daily dose of imagery] ist Sam Javanrouh einer der Photobloger im Netz.
1 July 2009
Jessica Bruah – No lake this summer
Jessica Bruah reflektiert in ihrer Abschlussarbeit für den Master of Fine Arts an der School of VISUAL ARTS in New York die Arbeiten von H.H. Bennett. H.H. Bennett fotografierte um 1900 Landsschafts- und Postkartenidylle, die seine Heimat, die Region Dells in Wisconsin, zu einem beliebten Urlaubsziel wandelten. Jessica Bruah untersucht mir ihren Fotografien, was aus der damaligen Zeit übrig geblieben ist. Dabei findet sie melancholische Orte, deren glorreichen Tage in der Vergangenheit liegen.
30 June 2009
Marleen Sleeuwits
Minimalistisch, graphisch, klaustrophisch sind die Beschreibung der Gefühle, die beim Betrachten der Arbeiten von Marleen Sleeuwits entstehen. Geboren 1980 in Enschede lebt und arbeitet die Niederländerin heute in Den Haag. Sie wählt genau die Räume als Sujet in denen wir uns im urbanen Umfeld täglich bewegen. Orte, die vordergründig ohne jedgliche Persönlichkeit sind – beliebig, austauschbar. Das menschliche Unbehagen entfernt, zeigen die Ort ihre graphische, technokratische Schönheit. Genau diese Schönheit erforscht Marleen Sleeuwits mit ihren Fotografien – die reine Schönheit des Ortes selbst.
29 June 2009
Onexposure
Onexposure ist eigentlich eine Fotocommunity gegründet von den beiden Sweden Jacob Jovelou und Ralf Stelander. Eine Fotocommunity mit dem Unterschied, dass die eingereichten Bilder der Mitglieder durch einen Screeningprozess laufen. Ich bin eigentlich kein Anhänger dieser Closed Communities, von denen es gerade in der Designszene viele gibt, meist kocht eine solche Communty wenig innovativ im eigenen Saft. Bei Onexposure aber zeigt der Screeningprozess sein Wirkung. Die Fotografien sind fast durchweg exzellent. Wobei fast mehr vom eignen Geschmack abhängt. Eine Seite für ein paar Stunden Inspiration.
Macht der Gewohnheit in der Login Box
Mir ist gerade bei der Login Box von Doodle aufgefallen, dass ich automatisch die richtigen Eingaben – Username, Password – in das richtige Feld gemacht habe. Die Felder sind aber nicht beschriftet. Sind wir schon so konditioniert, dass auf die Beschriftung verzichtet werden kann? Ich denke nein, wenigsten durch den Defaulteintrag der Felder könnte man dem User eine Hilfe geben.
28 June 2009
Zwei Studenten gewinnen mit gefakter Reportage
Zwei Straßburger Studenten haben mit einer gefaken Reportage den diejährigen Fotojournalismuspreis des französischen Wochenmagazins Paris Match gewonnen. Dotiert ist der Preis mit 5.ooo Euro und 10 Seiten im Magazin. (British Journal of Photography)
Eigentlich wollten die beiden zeigen, dass es keinen echten Fotojournalismus mehr gibt, sondern alle nur noch aus großen, tränengelänzenden Kinderaugen besteht. Erreicht haben sie meine Meinung nach das Gegenteil. Fotojournalismus weiter zu diskreditieren, dessen Glaubwürdigkeit im Zeitalter der digitalen Nachbearbeitung sowieso immer wieder in der Kritik steht.
Die Bedingungen für die Teilnahme enthält keinen Passus, der das Einreichen gestellter Beiträge verbieten. Trotzdem wird Paris Match den Geldpreis nicht auszahlen, sondern den nächstjährigen Wettbewerb mit 10.000 Euro dotieren.









